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AFM - Test
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AFM-Test (Allensbacher Feinmotoriktest)

2. überarbeitete und veränderte Auflage 2002,

16 A4 - Blätter und 6 Beispielblätter im festen Ordner,

Kopierrechte zum Eigengebrauch

Preis (Inland): 39,50 € (35,-- + 4,50 € Versandkosten)

Preis (A + CH): 44,00 € (35,-- + 9,00 € Versandkosten)

© 2006 U. Bartzsch

 

U. Bartzsch , Bismarckstrasse 63, D - 32547 Bad Oeynhausen

Tel. 05731 / 21950

 

 

Der AFM- Test (Allensbacher Feinmotoriktest) - von der Diagnostik zur Therapie -
ist ein standardisiertes, dia­gnostisches und therapieunterstützendes Instrument
für ergotherapeutische Behandlungsmaßnahmen.

 

Die überarbeitete und veränderte 2.Auflage (2002) ermöglicht eine noch differenziertere Beobachtung feinmo­torischer Störungsbilder.
Entsprechend gezielter kann das Testergebnis den neu gestalteten Bereich" Therapie­ausrichtung" mitbestimmen.
Im Kern bleibt der AFM 2002 das bewährte Testkompendium,
das nach vereinheit­lichtem Aufgabenverfahren eine feinmotorische Störung
in Art und Schwere misst und differenziert darstellt.
Es kann als Basis ergotherapeutischer Behandlungskonzepte
sinnvoll eingesetzt werden.

Die Anwendung des Tests eignet sich besonders für erwachsene Patienten
mit leichten bis mittleren feinmotorischen Störungen neurologischer Symptomatik nach Schlaganfall, SH -Trauma, bei MS, Parkinson oder anderen, die Feinmotorik beeinflussenden Ereignissen.
Eine funktionelle Testbedingung: Die Hand öffnen und schließen, die
01 - 2 (- 3) Finger opponieren, sowie zumindest angedeutet, die Pro-/Supination,
sollte in etwa möglich sein.

Mit dem neu hinzu gefügten Abschnitt über die punktuelle Vorgehweise:
"Wie ist beim Testen vorzugehen?", wird die Lesbarkeit des Verfahrens erhöht. Größere Kennt­nisse über Tests im Allgemeinen werden nicht voraus­gesetzt,
jedoch ist es von Vorteil, wenn die testende Person über praktische Erfahrungen
in feinmotorischen Störungsbildern verfügt.
Das Wissen und Erkennen ver­schiedener Charakteristiken motorisch - sensomotorisch bedingter Auffälligkeiten kann entsprechend den Test­verlauf zielgenauer unterstützen. Damit ist auch ein rasches Einarbeiten in den Test möglich.

Das standardisierte Testmaterial trägt - zusammen mit den oben beschriebenen Voraussetzungen - zu einer hohen Qualitätssicherung bei.
Die sich aufgrund der testmäßig ermittelten Therapieausrichtung
anzuschließende Be­handlung erlaubt durch eine punktuelle Nachtestung
eine solide abgestützte Effektivitätsermittlung der getroffenen Therapiemaßnahmen.

 

Das inhaltliche Profil des Test besteht aus 31 unter­schiedlichen, gegenstandsbezogenen Prüfungsaufgaben aus 15 Sachgebieten:
Plastisch formen, Papier umblättern / reißen / zur Kugel formen, Greifen, Stecken, Knoten machen, Knöpfe schließen / öffnen, Besteck handhaben,
Hand-Drehbewegung, Handkraft, Fingerkraft, mit Schere schneiden, zeichnend Druck abstufen / Punkte und Linien koordinieren und Text abschreiben.


Der Zeitaufwand der Testung
ist in Abhängigkeit zum Ausmaß
der feinmotorischen Beeinträchtigung, sowie der psychischen und physischen Präsenz eines Probanden zu sehen. In der Regel sind 45 - 75 Minuten anzusetzen, ev. verteilt auf zwei Sitzungen.


Das Testmaterial
zu den einzelnen Prüfungsaufgaben ist genau beschrieben
oder bildlich dargestellt und in der Re­gel in einer Ergotherapie bereits vorhanden, oder kann auf einfache Art rasch hergerichtet werden.

Der ausführlich beschriebene Test-Durchführungs-Modus
ermöglicht zusammen mit dem genau vorgegebenen Testdurchführungs-Verfahren eine gut standardisierte Vor­gehensweise durch die 31 Prüfungsaufgaben.


Der Test-Bewertungs-Modus
bietet anhand von soge­nannten Indikatoren
im Rahmen der Beobachtung des handelnden Probanden
eine grobklinische Bewertung und Punktevergabe von 0 bis 4.
Die vorläufige Einteilung in einen
Störungsgrad
anhand einer Test – Norm - Tabelle er­laubt eine Beurteilung
tagespraktischer Problemstellungen aufgrund der vorhandenen
feinmotorischen Behinderung.
Die Tabelle ist das Resultat einer Testung von 50 Pati­enten
mit unterschiedlichen Krankheitsbildern, sowie einer Kontrollgruppe
von 10 nicht pathologischen Testpersonen.

Die sich anschließende motorisch-sensomotorisch spe­zifischere
Test-Ergebnis-Analyse mit ihren aufgeschlüs­selten Basisfunktionen,
die zu einer Prüfungslösung be­dingt sind - Berührungsempfindung, Zweifingergriff, Pro­/Supination usw., bildet schließlich die Grundlage der
Therapie-Ausrichtung, dem übergeordneten Ziel des AFM­ - Testmanuals.

 

In einem Anhang stehen Beispielblätter zur Verfügung:

Bewertungs-Bogen dominante / nicht dominante Hand, Therapie-Ausrichtung, Auswertungs-Statistik, Ausführung der Testblätter A - zeichnen/koordinieren/schneiden, sowie B - schreiben.
Die Blätter geben einen Hinweis, wie bei der Registrierung des Testergebnisses vorgegangen werden kann, resp. wie die Testbogen von Probanden
zu erarbeiten sind.

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ueli.bartzsch@t-online.de